Wenn Träume platzen...

Es ist ein bisschen mehr als ein Jahr her, als ich meinen Blog „Die nackte Wahrheit“ geschrieben habe. Danke Meri für die Erinnerung :-)
In diesem Blog habe ich Dich ermuntert Deine Geschichte aufzuschreiben, Dein Leben so wie Du es Dir wünschst. Dein Traumleben. Ja und ich hatte dies auch gemacht und staune heute, was ich mir in so kurzer Zeit alles ins Leben gezaubert habe. Aber - und jetzt kommts ...

... da ist noch ein Traum, den ich mir noch nicht erfüllt habe. Ich bin an eine Grenze gelangt und bis jetzt habe ich es noch nicht geschafft, weiterzugehen. Das Schlimme daran ist, dass ich genau weiss, an was es liegt. Was ich ändern müsste, in welche Gefühle ich mich einlassen sollte. Doch da ist dieser sture Bock in mir. Oh Mann, der ist ja manchmal auch hilfreich. Doch momentan stehe ich mir einfach nur selbst im Weg.

 

Verzweiflung
Und das tut weh. So bin ich noch auf einen weiteren Text gestossen vom 24.12.15 - im selben File meiner Traum-Lebens-Geschichte. Den möchte ich heute mit Dir teilen. Denn mit dieser Inspiration ist es mir gelungen, die anderen Hürden zu überwinden. Es ist sozusagen ein Zwiegespräch mit der Geistige Welt, mit meinem Höheren Selbst, mit meiner Seele.

 

Zwiegespräch
Tränen kullern, unendlich tief ist der Schmerz. Schmerz über das eigene Versagen, das eigene nicht eingestehen wollen der Fehler, Unzulänglichkeiten und letztendlich die fehlende Liebe. Keine Liebe zu dir selbst. Gib dir Raum, Zeit, Liebe, Flügel, mannigfaltig sind die Möglichkeiten. Sie sind so entfernt und doch so nah. Du musst nur zugreifen. Öffne dich dem Schönen, Guten, Lichten, Ewigen. Verbindungen, Verknüpfungen, Liebe. Unendlichkeit der Dankbarkeit des nicht Habens, nicht Wollens, nicht Müssens. Einfach da Sein für dich und erst dann für die anderen. Leere, innere Leere. Hass, Groll, Verzweiflung. Befreie dich von all diesen Emotionen. Du bist nur wütend über dich selbst, dass du es nicht zulässt. Dass du es dir nicht gönnst. Dass du es dir nicht erlaubst. Was dieser Schmerz ist? Schmerz ist Illusion. Ihr macht ihn auch um euch lebendig zu fühlen. So merkt ihr, dass ihr am Leben seit. Doch es gibt viel angenehmere Wege dies zu fühlen. Fühle die Liebe die dich umgibt und die du in dir trägst. Du hast zu viele Erwartungen an dich selbst und auch an die anderen. Sie können dir nichts geben, nichts füllen, auffüllen. Bleib jetzt erst mal bei dir. Gehe deine Schritte und alles andere passiert wie von alleine. Du fühlst es ja schon, dass alles gut kommt. Sogar besser als dass du denkst. Als du es dir je erträumen könntest. Es ist soviel Schönes für dich da, du musst es nur pflücken. Doch annehmen musst du es selbst. Es gibt keinen Weg drumherum. Mitten durch den Schmerz in die Erfüllung. Ohne etwas zu wollen. Einfach so sein. "Was ist dieser Schmerz?" Musst du ihn denn benennen? Bewerte nicht, interpretiere nicht. Erlebe einfach wie es ist, nie geliebt zu haben. Nie ehrlich gewesen zu sein. Nie das gemacht zu haben, was du wirklich wolltest. Was willst du wirklich? Frieden in dir. Frieden mit der Welt. Glück.

Du bist bereit dafür. Wieso meinst du nicht bereit zu sein??????? Du musst es dir nur erlauben. Wie???? Entscheide dich dafür. Entscheide dich die Meisterin deines Lebens zu sein. Kreiere dir deine Traumwelt. Male sie bunt aus, mit viel Liebe und Freude. Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume. JA!!!!!! "Vor was habe ich so grosse Angst???" Ich kann nicht loslassen, halte so fest am Alten fest. Es ist „nur“ eine Entscheidung. DIE Entscheidung. Schöpfer oder Opfer. Leben oder Tod. Liebe oder Angst. Es ist immer eine Entscheidung. Wähle weise. Siehst du, du traust dich nicht mal deine Träume hinzuschreiben. Angsthase. "Ihr seit lustig." Ja immer. Das ist doch der Sinn. Wer will denn immer traurig sein? Unzufrieden? In Angst leben?

Zweifle nicht immer an deinen Gefühlen. Die sind echt, IMMER!!!!!! Du kannst sie höchstens falsch interpretieren und das ist die Lüge daran. Du bist echt, authentisch, ein liebevolles Wesen. Ja du darfst uns um Hilfe bitten. Wir unterstützen dich gerne. Doch die Schritte in der Materie darfst du selber tun. Dein innerer Wandel können wir nicht für dich übernehmen. Den darfst du selbst erleben. Ist ja der Sinn davon. Macht ja keinen Sinn, jemand anderem die Gefühle abzunehmen. Geht ja gar nicht. Wir könnten tragen helfen, wenn du uns lässt. Du bist ausgegrenzt, abgeschottet, abgeschnitten. Dieser seelische Schmerz lässt dich einfrieren. Lass ihn zu, in seiner vollen Grösse. Er ist nicht gross auch nicht tief, er ist einfach wie er ist. Atme in den Schmerz. Liebe ihn. Lass in zu. Sei dankbar für ihn. Er zeigt dir den Weg ins Glück.

 

Entscheidung
Tja, und nun stehe ich am Scheideweg - es steht DIE Entscheidung meines Lebens an. Ich fühle deren Wichtigkeit für mich, für mein Wachstum und auch für die die Welt und euch alle. Doch ich habe Angst. Für einmal bin ich nicht mutig genug. Diesmal habe ich versagt. Und ich bringe es nicht hin, den nächsten Schritt zu tun. Und ja, ich habe meinen Schmerz geteilt mit meinen Liebsten, mit meinen engsten Freunden. Ich werde begleitet, gecoacht, getragen und gefördert. Dafür bin ich unendlich dankbar. Ich bin immerhin nicht alleine. Doch da ist noch ein Anteil in mir, der nicht will. Ja ich weiss, ich will nicht. Zu gross ist die Angst davor. Für einmal bin ich schwach und klein. Und ich weiss, dass ich diesen einen Weg durch die Dunkelheit nur alleine beschreiten kann. Ich bin kurz davor, einer meiner grössten Träume platzen zu lassen. Und das macht mich wütend. Und hinter der Wut steckt Traurigkeit. Und hinter der Traurigkeit steckt Hilflosigkeit. Und hinter der Hilflosigkeit steckt Unsicherheit, Wertlosigkeit, ANGST alles zu verlieren. Todesängste. Ich tummle mich in den tiefsten Abgründen meiner Seele.

 

Nackte Wahrheit zum 2.
Und für einmal schreie nun ich nach Hilfe. Ich habe in den letzten Jahren vielen Menschen helfen dürfen, ihre Hürden zu überwinden, Probleme zu meistern und heil zu werden. Ich habe unzähligen Visionären dazu verholfen, Ihre Träume zu leben. Ich habe auch viel für mein eigenes Seelenheil getan, doch mein Herz schmerzt. Es will lieben, sprudeln, sprühen, funkeln und brennen. Es gelingt mir nicht, dies bedingungslos zu tun. Ich schaffe es nicht, zufrieden zu sein, mit dem was ich habe. Ich will nicht fühlen, dass ich versagt habe. Ich habe zwar mein Herzens-Business, doch ich schaffe es nicht, mich auf allen Ebenen zu nähren. Das ist die heutige nackte Wahrheit.

 

Neid & Inspiration
Ich leide an der klassischen Heiler-Krankheit, zuerst alle anderen und ich zuletzt. Um mich herum sind so viele tolle Menschen, die es geschafft haben. "JA, ich lebe mein Herzens Business, JA ich verdiene mich dumm und dämlich damit, JA ich bin glücklich", höre ich rundherum. Ich bewundere sie und ich bin auch neidisch. Ja das gebe ich zu. Alle posaunen sie es heraus, wie toll sie sind und was sie alles geschafft haben. Das mag wohl für manche inspirierend sein, doch für mich ist es momentan eher deprimierend. Ja ich weiss, auch ich habe vieles erreicht in meinem Leben. Auch ich habe davon erzählt. Doch immer erst dann, als ich es schon „geschafft“ hatte. Als ich die Meisterschaft über dieses Thema erreicht hatte. Diesmal mache ich es anders.

 

Hirnrissig
Wisst ihr, ich muss fast selber lachen wie ich mich winde, täubele und zwängle wie ein kleines Kind. Ja und manche mögen jetzt sagen, ich soll endlich mal aus diesem Opfer aussteigen. Ja das stimmt, das habe ich in vielen, vielen anderen Dingen schon getan. Doch diesmal scheint es anders. Diesmal kann ich nicht mehr fühlen. Traurig. Abgeschnitten. Getrennt. Aber um keinen Preis öffne ich mein Herz. NEIN, sicher nicht. Geht nicht, will ich nicht. Zuviel Schmerz habe ich erlitten. Und wieder das Paradox, das ich weiss, dass ich mir nur noch mehr Schmerz zufüge. Doch lieber leiden, als den nächsten Schritt zu tun.

 

Wunder

Ich gehe jetzt schlafen und hoffe auf ein Wunder. Wieso sollte nicht auch ich mal so eines erleben dürfen? Traumheilung. Vielleicht funktioniert es ja….

 

Gute Nacht

Deborah

 

ps. So ist es wohl kein Zufall, dass ich mit Stephan Schultz dieses Interview zum Thema Entscheidungen geführt habe. Ich danke Dir von Herzen Stephan für die Inspiration und freue mich riesig auf unseren gemeinsamen Entscheidungsabend am 3. Mai 2016! Für mich kommt der Event genau zum richtigen Zeitpunkt - und für DICH?

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Meri (Mittwoch, 27 April 2016 20:13)

    Danke, Liebes!
    Danke, dass Du Wellen schlägst.
    Ich kann Deine Worte gut nachfühlen und lasse gerne weiterhin die Hüllen fallen um “the other side of the coin” offenkundig darzulegen.
    Weshalb wir uns nämlich unterwegs machmal so klein machen, liegt auch daran, dass sich manche um uns herum grösser machen als sie sind.
    Und dann beginnen wir damit, dass selbe zu tun.. und irgendwie beginnt ein Kreislauf den wir so nicht wollten.
    Wenn wir uns alle auf Augenhöhe begegnen möchten, gehört eine grosse Portion Mut zur radikalen Ehrlichkeit dazu..
    Wünsche Dir eine wundervolle Restwoche und ein grosses Lob an das Interview mit Stefan.
    Hat mich sehr beeindruckt.. ihr beide.

    Herzensgrüsse aus der SINNREICH Lounge.
    Meri

  • #2

    Christina Girmann (Donnerstag, 28 April 2016 18:26)

    Liebe Deborah,
    ich danke dir für deine ehrlichen Worte.
    In den ganzen von dir beschriebenen Gefühlen konnte ich mich zur Zeit selbst total wiederfinden. Ich fühle mich dann auch so klein und im Opfer gefangen und frage mich warum eigentlich. Ich weiß, ich bin mein eigener Schöpfer und weiß auch ich bin nicht alleine. Und doch ist da diese Unruhe, diese Angst, diese Abwertung mir selbst gegenüber. Ich bewundere deinen Mut und danke dir für diese Zeilen, denn sie helfen mir sehr, wieder in meine Stärke zu kommen. Geteiltes Leid ist halbes Leid, wir sind alle verbunden.
    In Liebe, Christina

  • #3

    Josefa (Freitag, 29 April 2016 09:44)

    Liebe Deborah, ich fühle mit dir weil mir auch so geht.
    Ich denke die anderen schaffen und ich nicht.. und ich muss zugeben, ein bisschen Neid habe ich auch.
    Am Ball bleiben und weiter machen... egal was das Leben dir zeigen will.
    Liebe Grüsse
    Josefa

  • #4

    Ruth Friedli (Sonntag, 01 Mai 2016 08:59)

    Liebe Deborah
    mutige Schritte wagst du, indem du deine Gefühle offenbarst ...
    Durch die Dunkelheit zu schreiten und sich den Todesängsten zu stellen, sind ganz tiefe Prozesse.
    In diesen Momenten im Vertrauen zu bleiben und sich trotz allem getragen zu fühlen, ist eine grosse Herausforderung. Wie ich deine Sonnenkraft wahrnehme, wirst du auch den Weg durch die Dunkelheit gut meistern.
    Ich selbst bin in sehr tiefe dunkle Täler gesunken und habe den Todesängsten in die Augen geschaut. Falls du dich gerne einmal mit mir darüber unterhalten willst, können wir uns gerne einmal treffen.
    Jedenfalls wünsche ich dir von Herzen, dass du dir gut schaust und dir selbst in dieser Situation eine sanfte, gutmütige und geduldige Mutter sein kannst!
    Alles Liebe von mir - Ruth